Über mich
Ich bin 41 Jahre alt und lebe mit meinem Chihuahua zusammen – meinem zweiten. Und was soll ich sagen? Ein Chihuahua geht immer. Sie essen keine halbe Kuh, beim Tierarzt ist alles günstiger (und dennoch teuer) und wenn sie beim Gassi nicht mehr laufen können, kann man sie tragen.
Wer mich kennt, weiß: Diese kleinen Hunde haben einen großen Charakter. Sie sind klug, sensibel, aufmerksam und manchmal echte Persönlichkeiten mit einer klaren Meinung. Man hört uns schrill und deutlich, wenn wir Gassi gehen. Individualdistanz und Territorialität sind unsere Hauptthemen. Hätten wir einen Hof zu bewachen, hätte mein Hund den besten Job.
"Der Hund MUSS im Dorf laufen"...am besten noch "bei Fuß" ergibt für uns keinen Sinn. Vielleicht hat mein Hund sehr schnell gespürt, dass ich selbst viel Entspannung brauche und man diese bei schönen ausgiebigen Freilauf-Gassis bei den Feldern findet.
Soll ich uns auf Biegen und Brechen in eine Rolle pressen, die absolut nicht auf uns abgestimmt ist? Oder haben wir ein schöneres Leben, wenn wir unser Leben neu und anders gestalten?
Eigentlich hätte ein ruhigerer Hund vermutlich besser zu mir gepasst. Vielleicht ein Malteser oder ein Golden Retriever – ein Hund mit einer höheren Reizschwelle und mehr Gelassenheit im Alltag.
Aber dann frage ich mich: Hätte ich dadurch so viel über Hunde gelernt?
Wahrscheinlich nicht.
Meine Hunde waren nie die, die einfach nebenher liefen. Sie waren verhaltensoriginell, haben mich immer wieder extremst herausgefordert und mich dazu gebracht, genauer hinzusehen, Fragen zu stellen und Zusammenhänge verstehen zu wollen.
Sie haben mich gelehrt, dass Verhalten immer einen Grund hat.
Dass Kommunikation weit mehr ist als Worte oder Kommandos.
Und dass wir Menschen oft zuerst unsere eigene Perspektive verändern müssen, bevor wir unseren Hund wirklich verstehen können.
Heute weiß ich: Meine Hunde waren meine größten Lehrmeister.
Sie haben mich auf den Weg gebracht, auf dem ich heute Menschen begleite – nicht mit fertigen Lösungen, sondern mit Wissen, Beobachtung und den richtigen Fragen.
Denn ich bin überzeugt: Verständnis verändert Beziehungen. Und genau dort beginnt für mich ein harmonisches Miteinander zwischen Mensch und Hund.

Meine Vision
Während meiner Arbeit in meinem eigenen Hundesalon und als Dogwalkerin habe ich viele Mensch-Hund-Teams kennengelernt.
Dabei ist mir immer wieder aufgefallen, wie unterschiedlich die Wahrnehmung von Mensch und Hund sein kann. Viele Hunde waren nicht an die Fellpflege gewöhnt, konnten nur schwer alleine im Salon bleiben oder zeigten durch ihr Verhalten, dass bestimmte Situationen für sie eine Herausforderung waren. Auch die Fellpflege selbst wurde oft erschwert, wenn Hunde bereits stark verfilzt waren oder wenig positive Erfahrungen damit gemacht hatten.
Was mich dabei besonders bewegt hat: Hinter vielen Schwierigkeiten standen nicht fehlendes Interesse oder mangelnde Liebe zum Hund – sondern oft Missverständnisse.
Viele Menschen lieben ihre Hunde sehr und möchten nur das Beste für sie. Gleichzeitig übertragen wir Menschen manchmal unsere eigenen Bedürfnisse und Vorstellungen auf unsere Hunde und übersehen dabei, dass Hunde anders kommunizieren, anders wahrnehmen und andere Bedürfnisse haben.
Mir wurde immer deutlicher, wie wichtig es ist, die Sprache unserer Hunde besser zu verstehen.
Denn wenn wir die Signale unserer Hunde lesen können, wenn wir ihre Bedürfnisse erkennen und ihr Verhalten einordnen lernen, entsteht etwas Wertvolles: gegenseitiges Verständnis.
Genau daraus ist meine Vision entstanden.
Ich möchte Menschen dabei unterstützen, ihren Hund besser zu verstehen, Missverständnisse aufzulösen und die Kommunikation zwischen Mensch und Hund zu verbessern.
Denn viele Herausforderungen entstehen nicht, weil ein Hund schwierig ist – sondern weil Mensch und Hund aneinander vorbeireden.
Verständnis schafft Verbindung.
Klärt man Missverständnisse, lösen sich viele Herausforderungen oft von selbst.
Mein Weg mit Hunden hat mir gezeigt, wie wichtig Kommunikation wirklich ist. Jede Begegnung, jeder Hund und jede Herausforderung hat mich etwas Neues gelehrt.
Mein tierischer Werdegang:
- Theoretische Prüfung Sachkundeschein §11 bestanden (Hundeverhaltensberatung). Erlaubnis durch VetAmt Offenburg (Praktische Prüfung nicht notwendig, weil ich nicht anleite, sondern berate.)
- Inhaberin Hundesalon Pfotenkuss Kehl Dogwalking, Hunde-& Katzenbetreuung auf mobiler Basis
- Tierheilpraktiker Ausbildung bei Isolde Richter, Schwerpunkt Anatomie von Hunden & Katzen
- Ausbildung zur Bow Tech Anwenderin, Entspannung für Mensch und Tier in Karlsruhe

Kontakt
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